Wann Du mit Deiner Pressearbeit starten solltest

Wann ist der richtige Zeitpunkt mit PR anzufangen? Das kann ich Dir ganz genau sagen. Der richtige Zeitpunkt ist genau jetzt. Wenn Du jetzt anfängst, kannst Du in einigen Monaten zufrieden auf Deine ersten Publikationen blicken – und bist nicht frustriert, weil Du es wieder Mal nicht getan hast. 

Foto: Canva 

  1. Was bringen mir PR und Pressearbeit eigentlich?

Wenn Du Public Relations, also PR, oder auch Medien- oder Pressearbeit betreibst, dann arbeitest Du daran, Dir einen Ruf in der Öffentlichkeit aufzubauen. „Tue Gutes und rede darüber, lautet mein liebstes PR-Motto.“ Was das genau heißt? Du machst Dir als Experte oder Expertin einen Namen in den Medien, indem Du Dich zu relevanten Themen zu Wort meldest.  

Dazu brauchst Du keine Medien, meinst Du? Mag sein. Du wirst aber überrascht sein, welche Sog-Wirkung Medien immer noch haben. Es mögen zwar viele Menschen kein Fernsehen mehr schauen, wenn Du aber dann im Fernsehen bist, finden Bekannte, Familie und vor allem potenzielle Kunden das dann doch ganz toll. Der Ritterschlag durch die Medien bringt immer noch Glaubwürdigkeit und manchmal sogar ein bisschen Glamour. 

  1. Aber hilft mir PR dabei meine Rechnungen zu zahlen?

Das kann durchaus passieren. Wenn jemand Dich oder Dein Produkt durch die Medien kennenlernt, kann er oder sie durchaus auf den Gedanken kommen, Dich zu buchen oder Dein Produkt zu kaufen. Oder ein spannender Kooperationspartner kommt auf Dich zu. Oft vernachlässigt wird auch der Effekt, den Veröffentlichungen auf Dein Google-Ranking haben. Natürlich wird nicht bei jedem Artikel auf Deine Seite verlinkt. Bei vielen Gastartikeln, also Artikeln, die von dir geschrieben sind, ist eine Verlinkung aber oft mir drin. Auch wenn Du auf Deiner Seite echten Mehrwert bietest, wie kostenlose Checklisten oder Ähnliches. 

  1. Aber wie kann ich mit PR anfangen, wenn ich doch keine Ahnung habe?

Wenn Du diesen Artikel liest, kannst Du lesen und hast Internet. Das sind schon Mal super Voraussetzungen. Wenn Du auch noch eine Webseite hast, für die Du Dich nicht schämen musst und die grundsätzlich alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, sieht es schon Mal ganz gut aus. Wenn Du weißt, wo Deine Expertise liegt, oder dein Produkt fertig und gut ist, steht Deiner Pressearbeit eigentlich nichts mehr im Weg.  

 Wenn Du in der Lage bist, Deinen Social-Media-Kanal zu befüllen, dann schaffst Du es auch, die ersten Schritte in der Pressearbeit zu gehen. Denn das Gute ist: Du musst nicht direkt zum Telefon greifen und einen Journalisten anrufen oder eine mitreißende E-Mail schreiben. Nein, Du fängst erst Mal damit an zu suchen und zu lesen. Du suchst jetzt nämlich erst einmal bei Google oder einer anderen Suchmaschine, was so in Deinem Themengebiet berichtet wird. Wenn Du ein Readly-Abo hast, kannst Du auch da nach Stichworten suchen.  

Wenn Du Yoga-Lehrerin bist, suchst Du nach Yoga. Als Achtsamkeits-Coach suchst Du nach dem Thema Achtsamkeit und vielleicht nach „Laura Malina Seiler.“ Und dann liest Du erst einmal und machst Dir Notizen. Was sind die Themen? Wo sind die Artikel erschienen? Wie heißen die Journalisten? Du kannst sogar in den Bahnhofszeitungsladen gehen und Zeitschriften kaufen und dann in einem Café lesen. Dank Deiner PR ist das dann kein Müßiggang sondern PR-Planung. Viel cool ist das denn?  

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